Heinz Schwabe und Adolf Schwager
Heinz Schwabe, geb. 1934 in Niederschlesien (jetzt Polen)
Adolf Schwager, geb. 1938 im Egerland / Böhmen (jetzt Tschechien)
(Interview vom Mai 2021)
Bilder von Heinz Schwabe
Bilder von Adolf Schwager
Edelsfeld wächst durch die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen
Flüchtlinge / Heimatvertriebene kommen ab 1945 nach Edelsfeld
Adolf Schwager: stammt von Bauernhof Nähe Kodau (Chodov), Mutter, Oma und Adolf (7) wurden vertrieben, nur das Nötigste dabei im Zug ohne Zielangaben
Adolf Schwager: Mit Viehwaggon nach Bayern, Ungezieferpuder, Oma weg, Ankunft Neukirchen bei Su-Ro, Föichtn Michl transportierte sie nach Niederärndt
Adolf Schwager: Mit Pferden und Wägen kamen nur die Schlesier, die Egerländer mit Zug
Mutter, Oma und Adolf Schwager kamen zur Familie Graf, später zum Knerzbauern nach Niederärnt
Vater kam aus Gefangenschaft, Umzug nach Edelsfeld - Grüner Baum
Adolf baut Haus in Bergwiesenstraße - Wirt Georg Heldrich verkaufte ihnen ein Baugrundstück
Oma hat Grund-Papiere vom Egerländer Hof im Mantel geschmuggelt: Lastenausgleich, damit Baubeginn möglich
So lernte Adolf das Tanzen: Rockastum, Wirte hatten Tanzsääle
Heinz Schwabe: Nur der Wirts Girch (Georg Heldrich) verkaufte uns Baugrund auf den Bergwiesen
Heinz Schwabe: Vertreibung aus Niederschlesien - ältester Bruder kam zu alleinstehender Tante
Heinz Schwabe: Erst nur über die Oder - dann jeden Tag eine andere Route bis Bayern
Heinz Schwabe hatte Glück: wg. unbeschlagener Pferde konnten sie nicht nach Dresden rein - Bombardierung
Heinz: Mit 10 musste ich funktionieren - Milch für den kleinen Bruder organisiert, der später in Lunkenreuth gestorben ist
Ostern 45 nach Velden gekommen - Heinz hatte Schmerzen, im Hinterkopf - Königsteiner Arzt half
Heinz Schwabe war in Lunkenreuth einquartiert - Vater kam nach Kriegsende (1945) dorthin - Heinz kannte ihn nicht
Schwager/Schwabe: So sah es früher aus - weitere "Flüchtlinge" siedelten sich an
Heinz Schwabe und Adolf Schwager: Bergwiesenstraße war nicht erschlossen
Heinz: Von Lunkenreuth nach Alternsthof - Vater arbeitete in Sigras im Steinbruch
Adolf Schwager und Heinz Schwabe: So haben wir uns nach dem Krieg hochgearbeitet
Adolf Schwager und Heinz Schwabe: Nach Grenzöffnung in ihre alte Heimat gefahren
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1. Bild: Beim Interview: Heinz Schwabe
2. Bild: Niederschlesien, jetzt Polen: In Wandelheim beim Opa; Mutter, Helmut, Heinz, Rudi, Ernst Schwabe
3. Bild: Rudi, Heinz und Ernst in Alt-Ernsthof - nach der Vertreibung in der neuen Heimat Bayern.
4. Bild: Erdarbeiten an Beginn der späteren Bergwiesenstraße am 29.5.1954. Die ganze Baugrube wurde mit der Hand ausgehoben
5. Bild: Hausbau / Richtfest von Ludwig Kohl Zimmerer am 9.8.1954
6. Bild: 1956 konnte er sein erstes Auto kaufen
7. Bild: Nach dem Kirchgang ca. 1960; Heinz Schwabe (26) vor seinem neu erbauten Haus
8. Bild: 8.12.1960 Beerdigung/Leichenzug von Heinz Schwabes Vater
9. Bild: 70. Geburtstag vom Ehrenmitglied der FFW Edelsfeld Georg Schweininger (Wonger) 1970. Gratulation durch 1. Vorsitzenden Karl Regler und 1. Kommandant Heinz Schwabe mit Geschenkkorb
10. Bild: 100 Jahre FFW Holnstein 1975. Festzug der Freiwilligen Feuerwehr Edelsfeld. Nach den FFW Damen folgte 1. Kommandant Heinz Schwabe
Zu den Bildern Adolf Schwager...
1. Bild: Beim Interview: Adolf Schwager (verstorben 2023)
2. Bild: Adolf Schwager als Bub in seiner alten Egerländer Heimat
3. Bild: Das Wirtschaftswunder macht es möglich, Adolf mit seinem ersten Gefährt
4. Bild: Adolf Schwager mit seiner späteren Frau Hermine
5. Bild: Edelsfeld in den 1960er Jahren